{"id":4,"date":"2019-01-28T20:27:33","date_gmt":"2019-01-28T20:27:33","guid":{"rendered":"http:\/\/jazzgeschichte.de\/?p=4"},"modified":"2021-03-08T21:46:49","modified_gmt":"2021-03-08T20:46:49","slug":"jazz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.jazzgeschichte.de\/?p=4","title":{"rendered":"Jazz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><\/span><\/p>\r\n<h4><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><strong>Jazz h\u00f6ren<\/strong><\/span><\/h4>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">&#8230; ja sowieso, wieso nicht\u2026 <\/span><br \/><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Lieber noch bei einem Konzert als eine CD abspielen.<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Aber, <strong>warum<\/strong> <strong>Jazz<\/strong>? Ja Pop, Rock, Klassische, World\u00a0Musik auch, aber eben doch lieber Jazz! Nicht alles, Jazz ist nicht gleich Jazz, und meine Ohren ertragen auch nicht alles bedingungslos, d.h. manches erreicht mich nicht, mag ich einfach nicht. Das k\u00f6nnen Instrumente, Stimmen, das Zusammenspiel und vieles andere sein, wie umgekehrt eben auch, gerade das mag ich, auch wenn es im normalen Sinne nicht als sch\u00f6n, wohlklingend, daherkommt. Aber der Drive, Groove, die Melodie, der Rhythmus usw., das ist es, was ich am Jazz so sch\u00e4tze, das nicht Erwartete, Ungew\u00f6hnliche, noch nicht Geh\u00f6rte, oder das, was mich an anderes erinnert \u2026<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Was ist so anders beim Jazz? Die Freiheit in der Interpretation und Improvisation, die Empathie, der Ausdruck, den der Solist in seinen Part legt? Aber das gibt es sonst doch auch \u2026 Wenn in Mahlers 4. Sinfonie im 4ten Satz der Sopran einsetzt, dann r\u00fchrt mich das schon an. Das ging den meisten Zuh\u00f6rern bei der Erstauff\u00fchrung wohl ganz anders, denn die 4. Sinfonie kam nicht gut an. Aber macht es einen Unterschied, wer hier singt, welches Orchester spielt? Ja, aber weniger, als im Jazz. Hier ist es die Stimme der S\u00e4ngerin, ihre Empathie, die Zusammenarbeit mit dem Orchester, Abstimmung \u00fcber das Tempo, die Lautst\u00e4rke einiger Instrumente und der Stimme. Aber sonst ist alles immer gleich. Im Jazz haben alle Instrumente und der S\u00e4nger, die S\u00e4ngerin, die Chance ihre Interpretation in die Stimmung mit einzubringen, die Improvisation jedes Mal anders zu gestalten usw. Kurz: im Jazz ist mehr Freiheit im Ausdruck, in der Spielfreude, im Zusammenspiel m\u00f6glich. Selbst die Reaktion des Publikums ist Teil der Performance.<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Darum: <strong>Jazz h\u00f6ren \u2026 miterleben<\/strong>.<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Wie nun, kann man <strong>\u00fcber Jazz dozieren<\/strong>? Wir wollen es versuchen \u2026<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">An diversen Universit\u00e4ten, Musik-Hochschulen kann man mittlerweile Jazz studieren, d.h. die Kunst der Improvisation, des Komponierens und alle anderen Techniken, die f\u00fcr das Musizieren erforderlich sind. Man kann sogar Jazz-Geschichte studieren, und das Wissen \u00fcber Grundlagen, die Stile, Epochen, deren Auff\u00fchrungen, Analysen von Schallplatten- und Video-Aufnahmen, den Zeitbezug etc. weiter vermitteln.<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Nicht nur Musiker sollten etwas \u00fcber die Musik wissen, die sie spielen, auch die Zuh\u00f6rer. Nicht akademisch, aber ein bisschen mehr, als &#8222;gef\u00e4llt mir&#8220; \u2026<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Deshalb hier der Versuch, sowohl die Geschichte des Jazz zu verfolgen, als auch die musikalischen Wurzeln, die Variationen, die stilistischen Experimente vom Anfang bis heute vorzustellen.<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ja, Konzerte sind etwas anderes, aber vielleicht sind danach ja manche Konzerte auch wieder etwas anders \u2026<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jazz h\u00f6ren &#8230; ja sowieso, wieso nicht\u2026 Lieber noch bei einem Konzert als eine CD abspielen. Aber, warum Jazz? 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